Auge mit Kunstlinse nach Katarakt-Operation
Auge mit Kunstlinse nach Katarakt-Operation

Häufige Erkrankungen:

Hier finden Sie Erläuterungen zu einigen der häufigsten Augenerkrankungen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen in der Sprechstunde zu Klärung Ihrer individuellen Fragen zur Verfügung.

Besuchen Sie auch die kostenlosen Vorträge im Augenzentrum Jülich, wo Sie detaillierte Informationen zu Erkrankung, Diagnose und Therapie erwarten.
 

Im Gegensatz zur Emmetropie (Richtigsichtigkeit) besteht ein Missverhältnis zwischen der Achsenlänge des Auges und der Brechkraft von Hornhaut und Linse. Dieses Missverhältnis wird häufig durch einen zu kurzen oder zu langen Augapfel verursacht ("Achsenametropie"), seltener auch durch eine zu große oder zu geringe Brechkraft der Linse ("Brechungsametropie"). Die häufigsten Erkrankungen sind Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit.
 

Grauer Star Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Linsentrübung. Die Durchsichtigkeit der Linse nimmt so stark ab, dass alles verschleiert, grau in grau gesehen wird (rechtes Bild). Die Entwicklung ist über einen längeren Zeitraum schleichend.
 

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Deutsche Bezeichnung für Glaukom. Es ist ein Sammelbegriff für Krankheiten, bei denen es zur Schädigung des Sehnervs kommt, meist infolge eines erhöhten Augeninnendrucks und Minderdurchblutung des Sehnervenkopfes. Erhöht sich der Augeninnendruck akut, kann dies zur schnellen Erblindung des erkrankten Auges innerhalb weniger Stunden führen. 15 - 20% aller Blinden haben ihr Augenlicht durch ein Glaukom verloren.

In den Industrienationen ist der Grüne Star eine der häufigsten Erblindungsursachen. In Deutschland haben 10% der über 40jährigen einen erhöhten Augeninnendruck und zählen damit zur Risikogruppe. Die regelmäßige Messung des Augeninnendruckes ist deshalb eine gute Vorbeugung.
 

Kurzsichtigkeit Parallel einfallende Lichtstrahlen haben ihren Brennpunkt vor der Netzhaut; Entferntes wird unscharf. Verursacht wird dies durch ein Missverhältnis zwischen Brechkraft und Achsenlänge des Auges. Die Ursachen dafür sind ein zu langes Auge oder eine zu starke Brechkraft des Auges.
 

Erkrankung der Netzhautmitte mit Verlust der Lesefähigkeit. Kann bis zur völligen Erblindung führen.
 

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Als Schielen bezeichnet man das Abweichen der Sehachse eines Auges von der Normalstellung. Schwachsichtigkeit (Amblyopie) ist die gefährlichste Folge des Schielens. Sie entsteht durch die dauerhafte und schließlich unumkehrbare Unterdrückung der Sehinformation des Schielauges.
 

Stabsichtigkeit Parallel einfallende Lichtstrahlen haben keinen Brennpunkt. Es entsteht kein scharfes Bild auf der Netzhaut. Die Ursache dafür ist eine Krümmungsanomalie der Hornhaut oder der Linse. Dadurch sieht der Betroffene alles verzerrt.
 

Weitsichtigkeit Der Brennpunkt parallel einfallender Lichtstrahlen liegt hinter der Netzhaut; Nahes wird unscharf. Die Ursachen dafür sind ein zu kurzes Auge oder eine zu geringe Brechkraft des Auges. Die Folge ist schlechtes Nahsehen.
 

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